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Aktuell

Viel beachtete Aktion zur Energiezukunft

 

Auf dem Bündner Berg Calanda zeigte aus aktuellem Anlass (Atomausstiegsinitiative) eine mit Solarenergie betriebene LED-Lampe vorübergehend den Weg in die Energiezukunft. Eine Zukunft, die aus Sicht des Bündner Kantonspolitikers viele Chancen beinhaltet und den jüngeren Generationen wie der Gymnasiastin Alruna Piccinato (17) keine Hypothek hinterlässt.

 

Der Ausstieg aus der Atomenergie bietet gerade für Graubünden viele Chancen, dessen sind sich Andy Kollegger (49) aus Chur und Alruna Piccinato (17) sicher. Um dieser Überzeugung Nachdruck zu verleihen, machten sich der Bündner Kantonspolitiker und die junge Gymnasiastin zusammen mit Stefan Mutzner, Geschäftsführer von Ökostrom Schweiz hinauf auf den Haldensteiner Calanda. Im Gepäck mit dabei ein Solarmodul, eine Batterie und eine hoch effiziente LED-Lampe. Bis auf rund 2’000 m.ü.M hinauf ging‘s mit einem mit Strom aus Wasserkraft betriebenen Elektrofahrzeug. Von dort ging‘s 2,5h zu Fuss auf den 2’804 Meter hohen Berg.

 

Nahe dem Gipfel war eine mit Sonnenenergie betriebene Lampe vorübergehend ein Mahnmal für das Unglück in Fukushima sein. „Dieses Unglück darf nicht einfach  ausgeblendet werden, denn das Problem dort ist keineswegs gelöst“, meint Andy Kollegger. „Ein solcher Gau hätte in der Schweiz nicht absehbare Folgen.“ Die Lampe soll aber auch beweisen, dass Sonnenenergie überall zu haben ist, insbesondere im sonnigen Graubünden. „Die lange belächelte Solarenergie ist erwachsen geworden und wird wirtschaftlich hoch hinaus kommen“, ist Andy Kollegger überzeugt. Mit nur 6 W war die Lampe zudem ausserordentlich stromsparend. Trotzdem war sie von weitem sichtbar. Das zeugt von der Weiterentwicklung der Solar- aber auch der anderen erneuerbaren Technologien wie beispielsweise Wind- und Biogasanlagen. „Der Technologiefortschritt in der Stromproduktion aber auch betreffend Effizienzsteigerung werden weitergehen. Die Geräte werden immer effizienter, was massgeblich zum Gelingen der Energiewende  beiträgt.“, sagt Stefan Mutzner.

 

Für Kollegger ist der Atomausstieg für den Kanton, aber auch für die Schweiz eine grosse Chance. Einerseits hat Graubünden saubere Wasserkraft, die in die bei der Abschaltung sich öffnende Lück springen kann. Andererseits hat Graubünden mit 300 Sonnentagen ein enormes Potenzial an Sonnenenergie. Hinzu kommt das in den Bündner Wäldern anfallende Holz, das als Biomasse ebenfalls in Strom und Wärme umgewandelt werden kann.

 

Aus Sicht von Alruna Piccinato ist es wichtig, dass die Interessen der nachkommenden Generationen respektiert werden. Mit ihren 17 Jahren ist die Gymnasiastin noch nicht stimmberechtigt. Trotzdem muss sie die Konsequenzen mittragen. „Ich würde ganz klar Ja stimmen und wie mir geht es wohl den allermeisten Jugendlichen“, ist Alruna überzeugt. „Ich will eine Energiezukunft mit erneuerbaren Energien und nicht eine mit Atomenergie, die uns Müll und Gefahren hinterlassen.“

 

Die Installation wurde am 8. Dezember 2016 wieder demontiert.

 

Siehe auch das Video zur Aktion

Leuchtete im November Graubünden in die Energiezukunft: LED-Solarlampe auf dem Calanda
Leuchtete im November Graubünden in die Energiezukunft: LED-Solarlampe auf dem Calanda

Energiekolumne in der Zeitung Südostschweiz

Teil 1: Warum der Entscheid, aus der Kernenergie auszusteigen richtig war erfahren Sie hier

Teil 2: Warum die Energiewende nicht das hält, was sie verspricht lesen Sie hier

Teil 3: Warum die Energiewende paradoxerweise sich selbst gefährdet lesen Sie hier

Teil 4: Warum es für die Energiewende neben einer Denkwende auch das nötige Kleingeld braucht. Mehr

Teil 5: Warum sich die sogenannte Energiewende anders entwickelt als geplant lesen Sie hier